Marburg, Universitäts-Frauenklinik (Klinik für Geburtshilfe und Frauenkrankheiten)
Nutzungsgeschichte
Beschreibung
Vermeintlich „erbkranke“ Patientinnen der Landesheil- und Pflegeanstalt Marburg wurden ab Anfang 1934 bis zur Einrichtung anstaltseigener Operationsräume in der Universitäts-Frauenklinik zwangssterilisiert. Grundlage war das zum 1.1.1934 in Kraft getretene Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses (GzVeN).
Adresse in der NS-Zeit
Pilgrimstein 3
Heutige Adresse
Pilgrimstein 3
Nutzungsanfang (früheste Erwähnung)
1935
Nutzung vor NS-Zeit
Universitäts-Frauenklinik
Nutzung nach NS-Zeit
Universitäts-Frauenklinik
Indizes
Orte
Sachbegriffe
Nachweise
Literatur
- Krause-Schmitt, Wegweiser 2, S. 157.
Gedruckte Quellen
Marburger Einwohnerbuch 1938/1939, S. 42.
Siehe auch
Weitere Angebote in LAGIS (Lageort)
Orte
Personen
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Marburg, Universitäts-Frauenklinik (Klinik für Geburtshilfe und Frauenkrankheiten)“, in: Topografie des Nationalsozialismus in Hessen <https://lagis.hessen.de/de/orte/topografie-des-nationalsozialismus-in-hessen/alle-eintraege/91_marburg-universitaets-frauenklinik-klinik-fuer-geburtshilfe-und-frauenkrankheiten> (aufgerufen am 05.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/nstopo/91